PlayStation
Mai 11

Der ein oder andere kann sich noch daran erinnern, welchen Boom der GameBoy Ende der 80er Jahre weltweit auslöste. Ein wahrer Ansturm von bis heute über 120 Millionen verkauften Geräten kam auf Nintendo zu, denn gerade Supermario und Tetris wurden zum Inbegriff der virtuellen Videospiellust. Und dazu war der Game Boy noch unwahrscheinlich handlich (Handtaschen geeignet) und leicht transportabel überall hin mitzunehmen.

Bereits im Jahre 1995 kam der Super Game Boy auf den Weltmarkt, der die Spielewelt in Kompartibilität mit einem Fernsehgerät ermöglichte. Ein Jahr später das ganze Spektakel mit Farbgehäusen. Darauf folgten dann die Light-Versionen „Pocket“, die nur noch halb so schwer und dem entsprechend schlanker gestaltet waren.

Eine Revolution löste der Farbbildschirm aus, der seine ausgiebige Entwicklung zwischen 1999 und 2001 erlebte. Weitere technische Verbesserungen unter neuen Namensgebungen folgen kontinuierlich und so gelingt es Nintendo stets, den Game Boy up to date zu erhalten. Zubehörteile wie Kopfhörer, Tragetaschen, Steckverbindungen für Mehrspieler, Musiklautsprecher und vieles mehr erfreuen den Nutzer um ein Weiteres.

Und selbst die Spielepalette ist heute so gigantisch, daß kaum mehr einer den Überblick behält: Barbie, Biene Maja, Batmann, Lego, Muppets, Winnie Puuh, etc. machen heute der traditionellen Mario-Linie emense Konkurrenz. Dabei sind die Geräte stets so konzipiert, daß nur Hersteller genehmigte Software anwendbar ist – mit Ausnahme weniger No-Name-Produkten. Um hier relativ günstige Spiele zu erhalten, sind Second-Hand-Anbieter mit etwas älteren Versionen der richtige Ansprechpartner.

Der Game Boy wird noch lange in den Kinder- und Jugendzimmer aller Herren Länder zuhause sein, denn seine Faszination scheint ungebremst.

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